© Fiore Longo/Survival

Die Baka im Kongo-Becken haben große Angst um ihre Zukunft.

Sie müssen zusehen, wie ihre Wälder, in denen sie seit Generationen leben und die sie schützen, gestohlen werden, um den neuen Park Messok Dja zu schaffen. Westliche Organisationen treiben diesen Landraub an, weil sie glauben am besten zu wissen, was mit dem Land zu tun ist – wie zur Kolonialzeit. Wenn es so weitergeht, werden die Leben der Baka zerstört.

Der World Wildlife Fund (WWF) unterstützt das Vorhaben, dabei ist es illegal.

Es ist Zeit, den Naturschutz zu dekolonisieren.

Auch wenn der WWF anderer Meinung sein mag: Die Baka haben diesem Projekt nicht zugestimmt. Wie könnten sie auch? Seit Jahren betreten WWF-geförderte Parkwächter den Wald der Baka und schlagen und foltern die Indigenen, die sie dort auffinden.

Ein Angehöriger der Baka sagte zu uns: „Wenn sie uns sehen, schlagen sie uns einfach mit Macheten. Bam, bam, bam auf deinen Körper.“ Menschen, die bereits Angst vor Verfolgung und Gewalt haben, sind nicht in der Lage, ihre Zustimmung zu geben.

Survival ist nicht gegen Naturschutz, aber Messok Dja muss gestoppt werden um Platz für ein anderes und inklusives Modell von Naturschutz zu machen – für die Baka und für die Natur.

Kolonialer Naturschutz ist ebenso wie der Kolonialismus zum Scheitern verurteilt. Wenn Indigenen ihr Land gestohlen wird und ihre Lebensgrundlagen durch den Naturschutz kriminalisiert werden, boykottieren sie diese Parks.

Bitte schreibe dem WWF mithilfe unserer Vorlage und fordere ihn auf, die Schaffung des Messok Dja-Parks nicht mehr zu unterstützen.

Wir müssen jetzt handeln, wenn wir diesen Park rechtzeitig stoppen wollen.

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