Jenu-Kuruba-Frau, die aus dem Nagarhole-Tiger-Reservat vertrieben wurde. Eine kürzlich aus ihrem Wald vertriebene Jenu-Kuruba-Frau sagte zu Survival: „Was die Forstverwaltung vor der Vertreibung mit uns gemacht hat, war eine Art Folter. Sie sagten, wir hätten Tiere getötet, sie erhoben falsche Anschuldigungen gegen uns und sie erlaubten uns nicht, im Wald etwas zu tun.“

Jenu-Kuruba-Frau, die aus dem Nagarhole-Tiger-Reservat vertrieben wurde. Eine kürzlich aus ihrem Wald vertriebene Jenu-Kuruba-Frau sagte zu Survival: „Was die Forstverwaltung vor der Vertreibung mit uns gemacht hat, war eine Art Folter. Sie sagten, wir hätten Tiere getötet, sie erhoben falsche Anschuldigungen gegen uns und sie erlaubten uns nicht, im Wald etwas zu tun.“

© Survival International

Bitte hilf uns, gegen die illegale Vertreibung von indigenen Völkern aus Tigerreservaten in ganz Indien zu protestieren.

Die Vertreibung von indigenen Völkern ist keine Antwort auf die Rettung des Tigers vor dem Aussterben.

Viele indische indigene Völker verehren den Tiger als einen Gott. Sie haben ihre Wälder jahrhundertelang gepflegt und geschützt, sodass die Tiger überleben konnten.

Trotzdem vertreiben die Behörden Tausende von Indigenen von ihrem Land. Gleichzeitig lassen sie Hunderttausende von Tourist*innen einreisen.

Diese Vertreibungen sind illegal. Sie zerstören Leben. Und sie werden den Tiger nicht retten.

Wie ein Soliga-Aktivist warnte: „Wenn Sie uns vertreiben, werden die Tiger verschwinden.“

Naturschutzorganisationen wie die Wildlife Conservation Society (WCS) und der WWF (World Wide Fund for Nature) machen sich der direkten und indirekten Unterstützung von Vertreibungen schuldig. Die WCS Indien hat die Forderung nach der Umsiedlung von indigenen Völkern aus Tigerreservaten angeführt.

Bitte hilf uns, diese Vertreibungen zu stoppen, indem du diese Botschaft an die indischen Minister für Umwelt und Wälder und indigene Angelegenheiten sowie die Direktoren der WCS und des WWF schickst.