Adivasi-Männer blicken auf die riesige PEKB-Kohlemine, die einen Großteil ihres angestammten Landes zerstört hat. Hasdeo-Wald, Chhattisgarh

Adivasi-Männer blicken auf die riesige PEKB-Kohlemine, die einen Großteil ihres angestammten Landes zerstört hat. Hasdeo-Wald, Chhattisgarh
© Vijay Ramamurthy

Indiens Adivasi-Gemeinschaften (indigene Völker) wehren sich gegen den Plan, riesige Gebiete ihrer Wälder für Kohleminen zu zerstören. Sie haben es mit großen Konzernen und den mächtigsten Menschen des Landes zu tun und brauchen dringend Unterstützung von außen.

Premierminister Narendra Modi will den Kohleabbau in Indien massiv ausweiten, auf eine Milliarde Tonnen pro Jahr. 80 % der neuen Abbaugebiete befinden sich auf dem Land der Adivasi.

Trotz des jahrzehntelangen Widerstands der Adivasi hat die Regierung Modi ein riesiges neues Kohlebergwerk im artenreichen Hasdeo-Wald im Bundesstaat Chhattisgarh genehmigt.

Über 20.000 Adivasi leben in diesem Wald, sind von ihm abhängig und verehren ihn. Ihr Land und ihre Lebensgrundlagen werden zerstört –und die Mine wird eine Katastrophe für den Kampf gegen die Klimakrise sein.

Bitte schreibe eine E-Mail an Narendra Modi und fordere ihn auf, den Bergbau im Hasdeo-Wald zu stoppen und dafür zu sorgen, dass auf dem Land der Adivasi kein Bergbau ohne deren wirkliche Zustimmung betrieben wird. Es gibt keine Zeit zu verlieren.